Kunstprojekte 2000 – 2013

Altäre

In diesem Zeitraum war die Gestaltung und Herstellung von Altären verschiedenster Variationen in freier künstlerisch – spiritueller Interpretation ohne dem mainstream der Esoterik zu verfallen – vorrangig. Inspirationsquelle war und ist der Animismus und die afroamerikanischen Kulte und deren Ästhetik. Vor allem der Candomblé und die Umbanda in Brasilien sowie der Vodoo in Afrika und der Karibik üben eine starke Faszination und Reiz zur   künstlerischen Umsetzung aus.

In den Altarinstallationen entsteht durch gezielte Zusammenstellung verschiedenster Objekte, Ausdrucksformen und Dinge und dadurch deren  Transformation ein bedeutungsvoll neuer Zusammenhang – inspiriert vom oben Genannten. Man kann sagen, die Arbeiten strahlen einen numinosen, spirituellen Charakter wider, hinweisend auf Transzendenz und basierend auf künstlerischem Ausdruckswillen . Diese Inhaltlichkeit zieht sich als roter Faden durch sämtliche Arbeiten, seien es Objekte, Installationen, Assemblagen oder Performances.

Synkretismus, die Vermischung spiritueller/religiöserAusdrucksformen, ist vor allem durch seine Natur der Vielgestaltigkeit ein wichtiger „Forschungsaspekt“ in der künstlerischen Auseinandersetzung. Diese „Natur der Vielgestaltigkeit“ dient als ein symbolischer Hinweis auf Möglichkeiten friedlicher Koexistenz zwischen verschiedensten Gesellschaften, Völkern und Menschen und beinhaltet den Aspekt der Hoffnung, welche als lebenswichtige Perspektive immer in allen  Arbeiten enthalten ist.